Merengue
Merengue (spanisch für „Meringe“, „Baiser“) ist eine lateinamerikanische Musikrichtung aus der Dominikanischen Republik, Haiti und Puerto Rico und der dazugehörige Tanz. Merengue wird im
Zwei-Viertel-Takt gespielt. Jeder Taktschlag wird durch einen Trommelschlag deutlich betont, was den Rhythmus eingängig und simpel macht. Das Tempo der Stücke variiert von 120 bis 180 bpm. Die
Instrumentierung war ursprünglich ländlich geprägt. Der Ursprung des Tanzes wird oft mit irgendwelchen Piratengeschichten in Verbindung gebracht. Die Insel hatte im 17. Jahrhundert unter Angriffen
von Seeräubern und Freibeutern zu leiden, die mit ihren „Klumpfüßen“ den Tanz geprägt haben sollen. Wahrscheinlicher ist, dass 1838–49 ein Tanz aus Havanna, genannt "Urpa" oder "Upa Habanera" über
Puerto Rico nach Santo Domingo gelangt ist. Dieser Tanz hatte einen Satz, der „Merengue“ genannt wurde. Im Ganzen lässt sich über die Anfänge des Tanzes aber nichts Genaues mehr erfahren. Merengue
wird als Paartanz getanzt. Jeder Taktschlag wird gleichmäßig mit einem Schritt nach vorne, hinten oder zur Seite getanzt. Charakteristisch für den Tanzstil ist bei jedem Schritt eine markante
Hüftbewegung. Dadurch erhält der Tanz eine stark sinnliche Komponente.
Animation: http://www.salsadance.at/index.php?page=82
Musik: http://www.tanzmusik-online.de/index.php?kat=Sonst&modul=search&tanz=ME
Sektion Gesellschaftstanz
